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  <title>Echowelle</title>
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  <description> Es kann nur besser werden??? 
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    <dc:creator>echoray</dc:creator>
  <dc:date>2010-09-02T03:27:31Z</dc:date>
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  <title>Überrollt</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/408</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&amp;quot;&amp;Uuml;berrollt&amp;quot; steht vorne auf dem Cover. Darunter: &amp;quot;Ein Trainspotter-Krimi&amp;quot;. Das ist was Neues. Das hat noch keiner probiert. Ein Krimi, der in der Welt der Eisenbahnfreaks, der Fotografen und Forenbenutzer spielt. Erschienen ist er im Selbstverlag als Book on Demand.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Autor Harald Hechler ist offensichtlich ein Kenner der Szene, und das macht den Reiz des Buches mit aus. Zentral f&amp;uuml;r die Handlung ist ein Forum namens &amp;quot;Lokschuppen Online&amp;quot;. Das ist eine ziemlich unverh&amp;uuml;llte Anspielung auf &amp;quot;Drehscheibe Online&amp;quot;, das zentrale Sammelbecken f&amp;uuml;r alle, die in Deutschland &amp;uuml;ber die gro&amp;szlig;e Eisenbahn diskutieren wollen, auf dem Laufenden bleiben wollen oder als Fotografen an den Strecken stehen. Ich selbst nutze DSO ja haupts&amp;auml;chlich lesend und w&amp;uuml;rde mich eher in der Techniker- bzw. Betriebsbahner-Ecke verorten. Die &amp;quot;Trainspotter&amp;quot; bleiben mir eher fremd. Ich versp&amp;uuml;re jedenfalls keinen Drang, mich stundenlang mit einem Stativ an ein Bahngleis zu stellen. Trotzdem nutze ich die fotografischen Ergebnisse aber gerne, um mich &amp;uuml;ber das aktuelle Betriebsgeschehen zu informieren. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Insgesamt kann ich sagen: Die Charakterisierung der Forenbenutzer und der Eisenbahnfreunde &amp;uuml;berhaupt ist Hechler gut gelungen. Er spielt auch ziemlich gut auf der Klaviatur aus Cliffhangern, j&amp;auml;hen Wendungen, Lichtblicken und Schwarzen L&amp;ouml;chern. Kommt der M&amp;ouml;rder wom&amp;ouml;glich aus dem engsten Umfeld des Protagonisten? Zwischendurch gibt es auch was f&amp;uuml;rs Herz. Die Botschaft ist: Selbst f&amp;uuml;r den Topf eines Eisenbahnverr&amp;uuml;ckten gibt es da drau&amp;szlig;en einen Deckel. Das Leben kann so einfach sein... Und nicht zuletzt l&amp;auml;sst Hechler es kr&amp;auml;ftig krachen. Mehrfach werden Leute vom Zug &amp;uuml;berrollt, Autos und Lieferwagen durch Lokomotiven zerlegt. Bei ihm muss der Notfallmanager ordentlich &amp;Uuml;berstunden machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jenseits der reinen Krimi-Unterhaltung wird sogar ein ernstes Thema angeschnitten. N&amp;auml;mlich die Frage, ob man wirklich jedes Lokomotiv-Bild mit Datum und Zugnummer im Internet ver&amp;ouml;ffentlichen muss. Damit wird n&amp;auml;mlich das Zugpersonal r&amp;uuml;ckverfolgbar. Mir ist auch schon mal so ein Thread in DSO &amp;uuml;ber den Weg gelaufen, wo dann auf dem Bild ein Stinkefinger aus dem F&amp;uuml;hrerstandsseitenfenster gehalten wurde. Und nat&amp;uuml;rlich fanden sich Zeitgenossen, die sowas selbstredend dem Arbeitgeber petzen w&amp;uuml;rden. So ein unfreundlicher Tf geh&amp;ouml;re schlie&amp;szlig;lich aus dem Fahrdienst entfernt. Prost Mahlzeit. Nat&amp;uuml;rlich sollte sich ein Lokf&amp;uuml;hrer dar&amp;uuml;ber bewusst sein, dass er mehr oder weniger st&amp;auml;ndig im Blickpunkt der &amp;Ouml;ffentlichkeit steht. Andererseits sollte man anderen Menschen nicht ohne Not arbeitsrechtliche Probleme einbrocken. 
&lt;/p&gt;
Das Buch hat mich gut unterhalten, ein paar ganz kleine Kritikpunkte habe ich aber. Die Polizei agiert f&amp;uuml;r meinen Geschmack etwas hilflos. Wir reden hier &amp;uuml;ber Kapitalverbrechen. Da kann man schonmal einen Beschluss zur Herausgabe einer IP-Adresse erwirken. Und f&amp;uuml;r ein perfektes Bucherlebnis h&amp;auml;tte es noch einen Tick mehr Lektorat geben sollen. F&amp;uuml;r einen Nachwuchsschriftsteller ist das Ergebnis aber bereits in der ungeschliffenen Fassung &amp;uuml;berdurchschnittlich.</dc:description>
      
    <dc:subject>Bücherwurm</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-08-30T20:55:03Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/406">
  <title>WaWo 2010 - Man gönnt sich ja sonst nichts</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/406</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Diese Woche war wieder Wanderwoche des Klosters K&amp;ouml;nigsm&amp;uuml;nster in Meschede. Von Olpe am Biggesee ging es &amp;uuml;ber Bilstein, R&amp;ouml;nkhausen, Sundern, Neheim und V&amp;ouml;llinghausen in 6 Etappen nach Meschede.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In den vergangenen Jahren war immer eine gro&amp;szlig;e Riege an Ungarn mit dabei. Da der ma&amp;szlig;gebliche Mensch in Ungarn allerdings just in der Wanderwoche Vater wurde, reichte es diesmal nur f&amp;uuml;r zwei Teilnehmer, die auch ohne ihn den Weg nach Deutschland fanden. Nennen wir sie mal die &amp;quot;Quoten-Ungarn&amp;quot;... Insgesamt waren wir diesmal nur etwa 50 Wanderer, von denen am Ende 36 in Meschede ankamen. Die Ausf&amp;auml;lle begr&amp;uuml;ndeten sich gottlob nicht aus gesundheitlichen Problemen, sondern aus privaten Terminen verschiedener Art - Geburtstage, Todesf&amp;auml;lle, nicht l&amp;auml;nger genehmigter Urlaub und kurzfristig verf&amp;uuml;gbare Studienpl&amp;auml;tze zum Beispiel. Besonders bei den Gruppenleitern gab es ziemlichen Schwund. Auf der letzten Etappe waren 6 von 10 Gruppenleitern nicht verf&amp;uuml;gbar, so dass die verbleibenden Reste zweier Wandergruppen zusammengeschmissen wurden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit 3 Etappen bei Sonnenschein und 3 bei Regen war das Wetter buchst&amp;auml;blich durchwachsen. Besonders die letzte Etappe hatte es da in sich. Mit Beginn des Unwetters am Freitagmorgen erreichte meine Gruppe das Gasthaus Sch&amp;uuml;rmann am Lattenberg. Die sp&amp;auml;ter losgewanderten Gruppen hatten mehr Pech und kriegten erheblich mehr Wasser von oben ab. An dieser Stelle ein Dank an das humorvolle und engagierte Team des frisch renovierten Gasthauses Sch&amp;uuml;rmann. Dort tat man wirklich alles, was durchn&amp;auml;sste Wanderer brauchen konnten. Angesichts von Meldungen &amp;uuml;ber eine Regenkatastrophe im M&amp;uuml;nsterland, Unwetterwarnungen und Meldungen des Vortrupps &amp;uuml;ber regelrechte Sturzb&amp;auml;che auf den vorgesehenen Wegen entschied die Leitung, vom Lattenberg aus Gr&amp;uuml;nden der Sicherheit nicht weiter Richtung Enste zu wandern, sondern die Gruppen mit Sch&amp;uuml;rmanns Planwagen und dem Orgi-Bulli zum Sammelpunkt zu verlegen, wof&amp;uuml;r ich gerne unsere Scheune zur Verf&amp;uuml;gung stellte. Hinterh&amp;auml;ltigerweise regnete es bis zum Verlassen der Scheune &amp;uuml;berhaupt nicht mehr, daf&amp;uuml;r aber p&amp;uuml;nktlich zum Abmarsch Richtung Kloster um so heftiger. Insgesamt stelle ich fest, dass mein &amp;quot;Regenschutzkonzept&amp;quot; funktioniert hat und ich praktisch keine Last mit durchn&amp;auml;ssten Sachen hatte. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Thematisch stand die Wawo diesmal unter dem Motto &amp;quot;man g&amp;ouml;nnt sich ja sonst nichts&amp;quot;. Das hei&amp;szlig;t nicht, dass es diesmal eine Luxus-Wawo gab, nein - man hauste nach wie vor unter primitiveren Umst&amp;auml;nden in Turn- und Sch&amp;uuml;tzenhallen (ausgerechnet die Turnhalle der Benediktiner selbst fiel unangenehm dadurch auf, dass es lange Zeit kein warmes Wasser gab) und trug eine Woche lang mehr oder weniger die selben Klamotten. Die Botschaft des Textheftes wie auch der Morgen- und Abendimpulse war im Kontext des Mottos allerdings, dass man durchaus nicht immer nur an andere Mitmenschen, sondern auch mal an sich selbst denken soll und darf. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Offen gestanden bewundere ich die Leute, die die Morgen- und Abendrunden sowie die Gottesdienste leiteten und sich tiefsch&amp;uuml;rfende Gedanken zum Thema und zum Textheft gemacht haben. Ich k&amp;ouml;nnte das nicht. Insbesondere f&amp;auml;llt es mir schwer, das antike Geschreibsel aus der Bibel auf unsere heutige Zeit zu beziehen - und ich halte dies auch nicht in jedem Fall f&amp;uuml;r sinnvoll. Allenfalls f&amp;auml;llt mir dazu ein, dass es sich um einen Text handelt, der im Lichte seiner Entstehungszeit gesehen werden muss, damals das Zusammenleben der Leute regeln sollte und deshalb heute nur noch &amp;quot;with a bit of salt&amp;quot;, wie der Engl&amp;auml;nder sagt, genossen werden sollte. So kann man nat&amp;uuml;rlich keine Abendrunde bestreiten, denn f&amp;uuml;r solche Einsichten hat die Kundschaft sicherlich nicht die Wanderwoche gebucht. Bei mir reichte es nur f&amp;uuml;r eine F&amp;uuml;rbitte. Die war zwar gewisserma&amp;szlig;en in 5 Minuten beim Abendessen hingeschludert worden, aber immerhin eine F&amp;uuml;rbitte, und ich konnte damit meiner sp&amp;auml;teren &amp;quot;Schwester im Geiste&amp;quot; aus der Patsche helfen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kommen wir nochmal darauf zur&amp;uuml;ck, warum Menschen - oft jedes Jahr wieder - die Wanderwoche mitmachen. Ich habe da eine &amp;quot;Drei-Gruppen-Theorie&amp;quot; entwickelt. Die erste Gruppe sind wander-affine Menschen, die dies oft quasi als Sport betreiben. Bei ihnen gibt es einen gewissen Leistungsgedanken. Der religi&amp;ouml;se Unterbau der Wawo spielt f&amp;uuml;r sie eine untergeordnete Rolle. Die zweite Gruppe sind Menschen auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung. Oft sind sie &amp;quot;Stammkunden&amp;quot; des Klosters K&amp;ouml;nigsm&amp;uuml;nster und der angegliederten &amp;quot;Oase&amp;quot;. Die dritte Gruppe sucht Lagerfeuerromantik, Geselligkeit und das zeitweilige Leben aus einem Rucksack. Zwischen diesen drei Polen kann man meiner Meinung nach die Wawo-Teilnehmer verorten. Ich w&amp;uuml;rde mich irgendwo zwischen 1 und 3 befinden. Wenn einer abends die Klampfe rausholt und dazu Schlager gesungen werden, wenn sich Teile der Truppe abends zum Stockbrot am Feuertopf treffen, wenn eine Art Kurs in ungarischem Volkstanz improvisiert wird, dann finde ich das toll. Am n&amp;auml;chsten Morgen gehe ich auf die Strecke und habe den Ehrgeiz, sie erstens zu Ende zu laufen und dies zweitens ohne nachher einen Sanit&amp;auml;ter zu brauchen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass das Wawo-Konzept recht gut sein muss, darauf deutet auch die Tatsache hin, dass die Abtei Bad M&amp;uuml;nster-Schwarzach es praktisch 1:1 kopiert hat. Weil allerdings dort dieses Jahr keine Wawo stattfand, verschlug es mindestens eine Teilnehmerin zu uns ins Sauerland. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Wawo-Hymne wurde mal wieder um zwei Strophen erweitert und hat damit
eine stattliche L&amp;auml;nge erreicht. Wenn wir so weiter machen wird ein 
abendf&amp;uuml;llendes Opus daraus...&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Noch ein Wort zur GPS-Navigation. Diese setzt sich bei der Wawo immer mehr durch. Wie wir festgestellt haben, gibt es allerdings bei der Berechnung der zur&amp;uuml;ckgelegten Strecke (ein f&amp;uuml;r alle Gruppenmitglieder &amp;uuml;brigens ziemlich zentrales Feature) Messungenauigkeiten von geradezu gewaltigem Ausma&amp;szlig;. Selbst bei nahezu baugleichen Garmin-Ger&amp;auml;ten mit identischem MTK-Chipsatz hatten wir am Abend regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Unterschiede von fast einem Kilometer, was die gemessene Wanderstrecke anging. Diese lie&amp;szlig;en sich nur teilweise dadurch erkl&amp;auml;ren, dass mal einer mit dem Navi 200 Meter zum Pinkeln in den Wald gegangen war. Stark im Verdacht ist bei mir die im Wald heftig abnehmende Messgenauigkeit. Wenn da ein Punkt mal 20 Meter ab vom Schuss ist, werden diese 20 Meter wohl gez&amp;auml;hlt.&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berrascht war ich &amp;uuml;ber die relative Vollst&amp;auml;ndigkeit der von mir auf dem Navi verwendeten OSM-Karte. Da fehlte nur noch eine handvoll der von uns benutzten Wanderwege - am ehesten noch selten begangene Trampelpfade. Die breiten Wege waren nahezu alle bereits drin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bilder von der Wawo werde ich dieses Mal wohl zentral bereitstellen. Mal gucken, was sich die Hauptleitung dazu &amp;uuml;berlegt. 
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Menschenansammlungen</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-08-29T13:37:57Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/405">
  <title>Rangierdienst nach FV-NE und Ril 408</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/405</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Dieser Artikel ist quasi eine ausf&amp;uuml;hrlichere Fassung des von mir zum Wikipedia-Artikel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrdienstvorschrift&quot;&gt;Fahrdienstvorschrift&lt;/a&gt; beigetragenen gleichnamigen Abschnitts. Im Gegensatz zur Wikipedia, wo ich etwas &amp;quot;popul&amp;auml;rwissenschaftlicher&amp;quot; formuliert habe, richten sich die folgenden Ausf&amp;uuml;hrungen eher an Leute vom Fach. Diese sind auch aufgerufen, mich auf etwaige Fehler hinzuweisen oder kl&amp;auml;rungsbed&amp;uuml;rftige Sachverhalte zu kommentieren. M&amp;ouml;ge die Ausarbeitung lehrreich sein und vielleicht sogar ein wenig unterhalten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Insgesamt sind die Vorschriften f&amp;uuml;r den Rangierdienst zwischen FV-NE und 408 weitgehend vereinheitlicht. Wer die Abl&amp;auml;ufe nach einer der beiden FVs gelernt hat, kann mit wenig Aufwand auch die andere Vorschrift meistern. Es gibt nur wenige wirklich materielle Unterschiede. Der Rest sind Formulierungsverschiedenheiten, manche davon sehr subtil, und manches ist eher Wortklauberei oder der Abteilung &amp;quot;das kann doch nicht der Wille des Vorschriftengebers sein&amp;quot;. Ich konzentriere mich an dieser Stelle vorrangig auf die Sicht des Rangierpersonals, weniger auf die des Weichenw&amp;auml;rters. Also gehen wir es mal an:
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
Das wichtigste zuerst: Das Baugleis
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Beide Fahrdienstvorschriften kennen zwar den Begriff des Baugleises, und in beiden F&amp;auml;llen ist die Folge, dass statt Sperrfahrten nun Rangierfahrten stattfinden. Unter FV-NE war&#039;s das dann aber auch. F&amp;uuml;r Rangieren im Baugleis gelten dort keine Sonderregeln, soweit sich der EBL keine &amp;uuml;berlegt. Die DB Netz hat genau das getan und an verschiedenen Stellen in der 408 niedergelegt. Offensichtlich will man damit ein h&amp;ouml;heres Schutzniveau f&amp;uuml;r die am Baugleis besch&amp;auml;ftigten Personen erreichen.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0801 Abschn. 2 | &amp;sect; 51 Abs. 8 - &amp;Uuml;bertragung von Aufgaben auf den Rangierbegleiter
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die 408 fordert zur routinem&amp;auml;&amp;szlig;igen Aufgaben&amp;uuml;bertragung einen Rangierplan, Dienstplan oder Betra. Die FV-NE spricht dagegen von einer &amp;quot;Anordnung&amp;quot;. Die praktische Relevanz dieses Formulierungsunterschied ist mir unklar. Eine Anordnung k&amp;ouml;nnte meiner Meinung nach eine beliebige weisungsbefugte Stelle abgeben, unter der 408 braucht man dagegen einen Rangierplanersteller, Dienstplan-Ersteller oder Betra-Ersteller, was den Personenkreis ja etwas einschr&amp;auml;nkt. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0801 Abschn. 3 | &amp;sect; 51 Abs. 9 - Platz des Tf bei der Fahrwegbeobachtung
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
In der FV-NE fehlt an dieser Stelle der Satz &amp;quot;Obliegt Ihnen als Triebfahrzeugf&amp;uuml;hrer die Beobachtung des Fahrwegs und der Signale, m&amp;uuml;ssen Sie sich bei Triebfahrzeugen mit zwei F&amp;uuml;hrerr&amp;auml;umen im vorderen F&amp;uuml;hrerraum aufhalten&amp;quot;. Das bedeutet im Umkehrschluss: Der NE-Tf kann prinzipiell auch hinten sitzen.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0801 Abschn. 4 | &amp;sect; 51 Abs. 12 - Bestimmung von Rangierern zur Signalweitergabe
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Hier sind zwischen den beiden FV kurioserweise die Kompetenzen anders verteilt. Wenn der Tf Schwierigkeiten bei der Aufnahme der Rangiersignale hat, bestimmt unter der 408 der Rangierbegleiter zus&amp;auml;tzliche Rangierer, damit sie Stille-Post-m&amp;auml;&amp;szlig;ig die Rangiersignale weitergeben. Unter FV-NE werden dieselben Rangierer aber nicht vom Rb, sondern vom Tf vergattert. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0811 Abschn. 1 | &amp;sect; 52 Abs. 1 - Verzicht auf Verst&amp;auml;ndigung des Weichenw&amp;auml;rters
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die Deutsche Bahn kennt hier ein paar mehr F&amp;auml;lle als die NE, in denen vor Fahrzeugbewegungen der Ww nicht verst&amp;auml;ndigt werden muss. Dies sind: Beidr&amp;uuml;cken durch F&amp;ouml;rderanlagen oder rechnergesteuerte Loks, Nachfahren von Tfz aus Einfahrstumpfgleisen (dies muss nach 0811 3 Abs. 2b ohnehin durch &amp;Ouml;Ril&amp;nbsp; gesondert erlaubt sein), und das Baugleis. Unter FV-NE g&amp;auml;be es eigentlich keinen zwingenden Grund, das Unterlassen der Verst&amp;auml;ndigung nicht zu erlauben, allerdings scheint daf&amp;uuml;r schlicht kein gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chiger Bedarf zu bestehen. Nur die DB hat auf Hochleistung getrimmte Kopfbahnh&amp;ouml;fe und Rangierbahnh&amp;ouml;fe.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0811 Abschn. 2 | &amp;sect; 52 Abs. 3 - Fahrbereitschaftspr&amp;uuml;fung
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Bei buchstabengetreuer Auslegung der Vorschriften wird es hier wieder kurios. Und zwar fordert die 408 &amp;quot;Au&amp;szlig;ent&amp;uuml;ren von Reisezugwagen m&amp;uuml;ssen geschlossen sein&amp;quot;. Die FV-NE kapriziert sich dagegen nur auf &amp;quot;seitw&amp;auml;rts aufschlagende T&amp;uuml;ren von Reisezugwagen&amp;quot;. Nach innen oder sonstwo aufschlagende T&amp;uuml;ren d&amp;uuml;rften nach dieser Lesart also durchaus w&amp;auml;hrend der Fahrt offenstehen.&lt;br /&gt;
Umgekehrt ist die 408 bei der Behandlung blinder Passagiere auf Zusatzanlagen etwas lasch; die FV-NE fordert hier kategorisch &amp;quot;Personen, die sich in den Fahrzeugen befinden, m&amp;uuml;ssen aussteigen&amp;quot;. Unter 408 m&amp;uuml;ssen vor der Fahrzeugbewegung dagegen nur die Personen aussteigen, &amp;quot;die sich zum Be- oder Entladen im Wagen befinden&amp;quot;. Alle anderen d&amp;uuml;rften demnach drinbleiben und mitfahren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Insgesamt sicher eine extreme Lesart. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die feucht-fr&amp;ouml;hliche Mitfahrt einer Ladung Ladearbeiter in Richtung Bahnhofskneipe (&amp;quot;nicht zum Be- oder Entladen im Wagen&amp;quot;) durch anderes mitgeltendes Regelwerk erfolgreich unterbunden wird. Verbuchen wir es mal besser unter &amp;quot;Spa&amp;szlig; mit der Fahrdienstvorschrift&amp;quot;...
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0821 Abschn. 5 | &amp;sect; 53 Abs. 2 - Rangieren mit Ansage des freien Fahrwegs
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
In erster N&amp;auml;herung gilt: Dieses Verfahren gibt es auf NE-Infrastruktur nur dann, wenn der EBL zus&amp;auml;tzliche Weisungen dazu erlassen hat. Nur wenn diese Anordnungen vorliegen kann auf NE mit mehr als 25 km/h rangiert werden.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0821 Abschn. 6 | &amp;sect; 53 Abs. 4 - Hemmschuhe auf Gleiswaagen
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Hier ist interessant, dass die 408 es theoretisch erstmal erlaubt, mit Hemmschuhen in der N&amp;auml;he von Gleiswaagen zu hantieren - soweit es nicht in den &amp;Ouml;Ril verboten ist. Die FV-NE will den teuren Gleiswaagen besser nicht zuviel zumuten und verbietet den Hemmschuh in deren N&amp;auml;he vorsorglich komplett. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0821 Abschn. 11 | &amp;sect; 53 Abs. 7 - Verschieben
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Entsprechend der anscheinend h&amp;ouml;heren Bedeutung des Verschiebens von Fahrzeugen bei den NE-Bahnen sind die Regelungen zum Verschieben in der FV-NE umfangreicher als in der 408.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0822 Abschn. 2 | &amp;sect; 54 Abs. 6 - Signale am Fahrweg
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Bei den f&amp;uuml;r die Rangierfahrt g&amp;uuml;ltigen Signalen besteht ein kleiner Formulierungsunterschied: Die 408 spricht von &amp;quot;ortsfesten Signalen&amp;quot;, die FV-NE dagegen nur von &amp;quot;Haupt- oder Sperrsignalen&amp;quot;, die ich als Untergruppe der ortsfesten Signale auffassen w&amp;uuml;rde. Der Unterschied erscheint mir f&amp;uuml;r die Praxis unsinnig. Zwar k&amp;ouml;nnte man &amp;uuml;berlegen, was einem au&amp;szlig;er Haupt- und Sperrsignalen noch im Bahnhof an Signalen begegnen k&amp;ouml;nnte, die zu beachten w&amp;auml;ren - mir fallen da als wesentlicher Fall Lf-Signale mit Kz &amp;quot;1&amp;quot; oder &amp;quot;2&amp;quot; ein. Aber wer w&amp;uuml;rde sich denn ernsthaft hinstellen wollen und sagen &amp;quot;&amp;Auml;tsch, f&amp;uuml;r mich gilt unter NE als Rangierfahrt die 10er La im Bahnhof nicht&amp;quot;? 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0823 Abschn. 1 | &amp;sect; 55 Abs. 1 - Sicherung von Bahn&amp;uuml;berg&amp;auml;ngen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden FV darin, dass sich die FV-NE bei Ausfall der technischen Sicherung den Sicherungsposten spart. Einfach Pfeife ziehen und r&amp;uuml;ber - das h&amp;auml;lt die FV-NE f&amp;uuml;r ausreichend. Ich habe mehrfach geschaut, ob da nicht doch irgendwo der Posten erw&amp;auml;hnt wird. Tats&amp;auml;chlich taucht er zwar im Stichwortverzeichnis noch auf, mit Verweis auf &amp;sect; 44 (8), im Text dieses Paragraphen ist er aber sp&amp;auml;testens seit der Berichtigung B13 nicht mehr enthalten. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gibt es allerdings mitgeltendes Regelwerk, das zu diesem Thema noch etwas zu sagen hat. Schwer unter Verdacht ist da f&amp;uuml;r mich die B&amp;Uuml;V-NE.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0825 Abschn. 1 | &amp;sect; 56 Abs. 1 - Gleise zum Ablaufen oder Absto&amp;szlig;en
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
408 und FV-NE n&amp;auml;hern sich dem Problem, wo Absto&amp;szlig;en und Ablaufen erlaubt werden soll, von zwei unterschiedlichen Seiten. Unter der 408 ist beides erstmal grunds&amp;auml;tzlich verboten, sofern die Gleise nicht explizit in den &amp;Ouml;Ril daf&amp;uuml;r freigegeben sind. Die FV-NE erlaubt diese Rangierbewegungen dagegen erstmal grunds&amp;auml;tzlich, sofern die Gleise nicht dem Katalog in &amp;sect; 56 Abs. 1 unterliegen. Um in Gleise mit Fahrzeugen an denen gearbeitet wird ablaufen/absto&amp;szlig;en zu lassen braucht man unter 408 erstmal eine Ausnahmegenehmigung per &amp;Ouml;Ril, w&amp;auml;hrend sich die FV-NE diese zus&amp;auml;tzliche B&amp;uuml;rokratie spart und nur auf zus&amp;auml;tzliche &amp;quot;besondere Sicherungsma&amp;szlig;nahmen&amp;quot; abhebt.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0825 Abschn. 5 | &amp;sect; 56 Abs. 6 - Ablaufen langer Drehgestellg&amp;uuml;terwagen
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die 408 hat gebrauchsfertige Regeln f&amp;uuml;r das Ablaufen von Drehgestellg&amp;uuml;terwagen mit Innenachsstand von mehr als 14 m niedergelegt. Man braucht nur dann die &amp;Ouml;ril, wenn man trotz unwirksamer Sperreinrichtungen an den Weichen Ablaufen lassen will oder eine vorhandene automatische Laufwegsteuerung nutzen will. Unter FV-NE muss der EBL dagegen das Ablaufen dieser Wagen &amp;uuml;berhaupt erstmal per SbV freigeben, da es n&amp;auml;mlich sonst verboten ist.
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0831 Abschn. 1 | &amp;sect; 57 Abs. 6 - Absto&amp;szlig;en/Ablaufen ohne bediente Handbremsen
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Uuml;berraschung - hier ist mal nicht blo&amp;szlig; die Formulierung anders, sondern die Zahlen sind zwischen den beiden FVs unterschiedlich: Unter FV-NE d&amp;uuml;rfen jeweils 2 Achsen mehr ohne besetzte Handbremse abgesto&amp;szlig;en und ablaufen gelassen werden. Warum die DB, die ja sonst auch kein Kind von Traurigkeit ist, sich hier weniger traut als die NE-Bahnen, w&amp;uuml;rde mich sehr interessieren. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0831 Abschn. 2 | &amp;sect; 57 Abs. 8 - Auflaufen von hemmschuhgebremsten Fahrzeugen
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die 408 ist hier eindeutig: Wenn mit Hemmschuhen gebremst wird, d&amp;uuml;rfen sich die Puffer der sich bewegenden Fahrzeuge und eventueller stehender Fahrzeuge unter keinen Umst&amp;auml;nden k&amp;uuml;ssen. Punkt und aus. Die FV-NE l&amp;auml;sst dem EBL hier eine Hintert&amp;uuml;r, durch die er dazu optieren kann, dass &amp;quot;bei g&amp;uuml;nstigen &amp;ouml;rtlichen Verh&amp;auml;ltnissen&amp;quot; die Wagen in seinem Bahnhof mit langsamer Schrittgeschwindigkeit auflaufen d&amp;uuml;rfen. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
0901 Abschn. 1 | &amp;sect; 60 Abs. 1 - &amp;Uuml;bergang von Rangierfahrt in Zugfahrt
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die FV-NE hat hier vergleichsweise flexiblere Regeln, was &amp;Uuml;berg&amp;auml;nge von Zugfahrten in Rangierfahrten und umgekehrt ohne Halt angeht. So besteht unter FV-NE die M&amp;ouml;glichkeit, dass der &amp;Uuml;bergang Rangierfahrt-Zugfahrt nicht am Hauptsignal stattfinden muss, sondern an einer in der SbV genannten Stelle. Das macht Sinn, denn der typische NE-Bahnhof hat schlicht gar keine Hauptsignale. 
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Eisenbahnausbildung</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-08-02T19:36:41Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/404">
  <title>Die 408, die FV-NE und die AnFab</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/404</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Eine der Nachwirkungen der Trennung zwischen Staats- und Privatbahnen in Deutschland ist, dass es noch immer zwei verschiedene Fahrdienstvorschriften gibt, f&amp;uuml;r die man gesondert ausgebildet und gepr&amp;uuml;ft sein muss. F&amp;uuml;r den Bereich der DB Netz ist das die Richtlinie 408, und die nichtbundeseigenen Eisenbahnen haben ihre Fahrdienstvorschrift-NE. Schon seit vielen Jahren l&amp;auml;uft nun eine Diskussion, wie man die beiden Vorschriften zusammenschmei&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnte, um sich doppelte Ausbildung zu sparen, das Personal zu entlasten und so die Eisenbahnwelt besser zu machen. Heraus kam ein Entwurf mit dem Titel &amp;quot;Anweisung f&amp;uuml;r den Fahrbetrieb&amp;quot;, kurz AnFab. Dieser wurde in sachverst&amp;auml;ndigen Kreisen erarbeitet, im Jahr 2004 in der Zeitschrift &amp;quot;Deine Bahn&amp;quot; kommentiert und geistert seitdem wie ein Untoter durch die Fachliteratur. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass jemand tats&amp;auml;chlich den Schritt tun w&amp;uuml;rde und sagt &amp;quot;wir f&amp;uuml;hren jetzt mal die AnFab ein&amp;quot;, davon ist schon lange keine Rede mehr. Das Problem der AnFab ist, dass darin eigentlich kaum etwas zwischen FV-NE und 408 vereinheitlicht wurde, sondern nur ein kleinster gemeinsamer Nenner festgehalten wurde. Die AnFab macht noch st&amp;auml;rker als die FV-NE davon Gebrauch, die genaue Ausgestaltung der Regeln dem jeweiligen Eisenbahnbetriebsleiter zu &amp;uuml;berlassen. Wann immer es spannend wird, zieht sie sich auf die Floskel &amp;quot;n&amp;auml;heres regelt der EBL&amp;quot; zur&amp;uuml;ck. Sie ist eine absolute Minimal-Fahrdienstvorschrift. Genausogut k&amp;ouml;nnte man versuchen, nur anhand der EBO Bahnbetrieb durchzuf&amp;uuml;hren. Selbst das Kapitel Rangierdienst, das zwischen FV-NE und 408 bereits nahezu wortgleich ist und mit wenig Aufwand und ohne gro&amp;szlig;e Schmerzen v&amp;ouml;llig vereinheitlicht werden k&amp;ouml;nnte, dampft die AnFab stattdessen auf rekordverd&amp;auml;chtige acht Abs&amp;auml;tze ein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die AnFab ist also eher als akademisches Experiment anzusehen, weniger als ein praxistaugliches Regelwerk. Wenn man die AnFab tats&amp;auml;chlich allgemeinverbindlich einf&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rde, w&amp;auml;re die Situation meiner Meinung nach schlimmer als heute. DB Netz w&amp;uuml;rde wohl ein umfangreiches Druckwerk &amp;quot;Zus&amp;auml;tzliche&amp;nbsp; Regelungen zur AnFab im Netz der Deutschen Bahn&amp;quot; oder so &amp;auml;hnlich rausbringen und h&amp;auml;tte damit im Ergebnis quasi wieder eine 408, nur unter neuem Namen. Im Bereich der NE-Bahnen w&amp;auml;ren die Folgen dagegen im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagend. Hunderte EBL m&amp;uuml;ssten landauf, landab neue Regelwerke aufsetzen f&amp;uuml;r Sachen, die bislang in der FV-NE zur Zufriedenheit aller Beteiligten geregelt waren. Das Ergebnis k&amp;ouml;nnte v&amp;ouml;lliger Wildwuchs bei den NE-Vorschriften sein.
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Eisenbahnausbildung</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-07-31T11:15:22Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/403">
  <title>Warnwesten-Import</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/403</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Wer eine kleine logistische Herausforderung sucht, sollte sich mal daran probieren, in Deutschland Warnwesten in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e M zu beschaffen. Die sind praktisch nicht zu bekommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer sich im Gleisbereich bewegt, hat nach dem Willen der Berufsgenossenschaft Warnkleidung zu tragen. Berufsrangierer haben daf&amp;uuml;r ihr M&amp;ouml;hrchenkost&amp;uuml;m, f&amp;uuml;r alle anderen ist mindestens eine Warnweste gefordert. Auch meine Eisenbahn hat mir so ein Teil sozusagen dienstlich geliefert, schick mit Logo hinten drauf, aber leider in der uns&amp;auml;glichen &amp;quot;Universalgr&amp;ouml;&amp;szlig;e&amp;quot;. Wenn man ein Mensch mit dem typisch deutschen Bierb&amp;auml;uchlein ist, ist diese Universalgr&amp;ouml;&amp;szlig;e durchaus okay. Ein schlankes Kerlchen wie ich geht aber in so einer Weste unter. Jedenfalls hatte ich den Wunsch, etwas &amp;quot;figurbetonteres&amp;quot; zu tragen. Und da fing das Elend an. Selbst die gro&amp;szlig;en Arbeitsschutz-Spezialisten in Deutschland f&amp;uuml;hren nur die Einheitsgr&amp;ouml;&amp;szlig;e. Workdress in Unna hat immerhin eine Weste in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e L. Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e M gibt es in Deutschland praktisch &amp;uuml;berhaupt nicht. Es scheint kein wirklicher Markt f&amp;uuml;r Westen in K&amp;ouml;rpergr&amp;ouml;&amp;szlig;e zu existieren, obwohl ja insbesondere das Baugewerbe ebenso wie die Eisenbahner die Weste zur Pers&amp;ouml;nlichen Schutzausr&amp;uuml;stung z&amp;auml;hlt. Vereinzelt findet man Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e M bei Werbeartikelversendern. Dabei ist allerdings Obacht geboten, da diese Westen oft nur die EN 471 Klasse 1 erreichen. Dabei geht es um die Fl&amp;auml;che des reflektierenden und floureszierenden Materials. Die Bahn-BG (bzw. seit neuesten die Verwaltungs-BG, habe ich mir sagen lassen) fordert aber Klasse 2.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach einiger Recherche stellte sich heraus, dass in &amp;Ouml;sterreich munter mit Westen aller Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en gehandelt wird. Insbesondere aufgefallen sind mir die Onlineversender Schloffer und Bannenberg. Schloffer tut sich leider etwas schwer, was die Lieferung an Privatkunden angeht. Bannenberg hat au&amp;szlig;er der Warnweste in M auch eine Warnjacke (sinnvoll wenn man zum Kuppeln ins Gleis steigt) mit Rei&amp;szlig;verschluss, die ich als Gelegenheitsrangierer einfach praktischer finde als die sonst &amp;uuml;blichen Jacken, wo man mehrere Kn&amp;ouml;pfe einf&amp;auml;deln muss. Wenn man den ganzen Tag rangiert ist sowas okay, wenn man nur mal eben zwei Lokomotiven umsetzen will, nervt die Fummelei mit den Kn&amp;ouml;pfen. Und Bannenberg hat noch einen Vorteil: Er hat eine deutsche Niederlassung, man kann also bei dieser Niederlassung nach deutschem Recht einkaufen (wobei ich keine Ahnung habe, wie das &amp;ouml;sterreichische Kaufrecht aussieht).
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Eisenbahnausbildung</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-07-29T11:29:09Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/401">
  <title>Tauglich</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/401</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Nachdem ich Betriebswirtschaft studiert, einen ziemlich guten Abschluss hingelegt, und Junior-Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer in unserem Familienbetrieb geworden war, stellte sich die Frage &amp;quot;was kann jetzt noch kommen?&amp;quot; Seit vielen Jahren spielt f&amp;uuml;r mich die Eisenbahn eine gro&amp;szlig;e Rolle in meiner Freizeit. Ich beschloss, jetzt mal meinem Herzen zu folgen. Und das sagte mir &amp;quot;Du solltest Dir nochmal eine Herausforderung suchen und irgendwie Lokf&amp;uuml;hrer werden, damit Du deinen Seelenfrieden hast&amp;quot;. Soweit, so unkonkret. Wie wird man in diesem Land eigentlich Lokf&amp;uuml;hrer? - Na indem man sich bei einem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) bewirbt, sich ausbilden l&amp;auml;sst und dort arbeitet. Das war aber kein gangbarer Weg, denn ich will ja meinen Beruf gar nicht aufgeben. Weiterhin ist es so, dass man praktisch zwingend ein EVU im R&amp;uuml;cken braucht. Theoretisch k&amp;ouml;nnte man sich zwar wohl auch ohne EVU ausbilden lassen, z.B. f&amp;uuml;r teures Geld bei DB Training, da aber der F&amp;uuml;hrerschein EVU-spezifisch ist, h&amp;auml;tte man dann keinen Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) in der R&amp;uuml;ckhand, der einem den F&amp;uuml;hrerschein unterschreibt. Verl&amp;auml;sst man das EVU, wird auch der F&amp;uuml;hrerschein erstmal ung&amp;uuml;ltig. Anhand der Pr&amp;uuml;fungsbescheinigungen, die man in seinem Eisenbahnerleben sammelt, wird dann vom neuen EBL ein neuer F&amp;uuml;hrerschein ausgestellt - oder der EBL setzt neue Pr&amp;uuml;fungen an. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Stattdessen f&amp;uuml;hrt der Weg zum nebenberuflichen Triebfahrzeugf&amp;uuml;hrer &amp;uuml;ber Museumseisenbahnvereine. Mit der Museumseisenbahn Hamm (MEH) habe ich das Gl&amp;uuml;ck, einen Verein mit netten Leuten und einem interessanten historischen Fahrzeugpark in relativer N&amp;auml;he zu haben. F&amp;uuml;r die Erhaltung dieser Fahrzeuge lohnt es sich jedenfalls aus meiner Sicht, Freizeit zu opfern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bevor man im Eisenbahnbetriebsdienst t&amp;auml;tig werden darf, muss eine Beurteilung der Betriebsdiensttauglichkeit nach der VDV-Schrift 714 oder DB-Richtlinie 107 (kommt beides aufs selbe raus) bei einem Verkehrsmediziner erfolgen. Diese H&amp;uuml;rde habe ich zu meiner gro&amp;szlig;en Freude tats&amp;auml;chlich genommen. Dazu war ich bei Dr. M&amp;uuml;ller bzw. der dbgs-Niederlassung M&amp;uuml;nster.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fr&amp;uuml;her waren Bahn&amp;auml;rzte&amp;nbsp;eine hochamtliche Einrichtung der Bundesbahn. Nach der Bahnreform wurden auch diese Bahn&amp;auml;rzte privatisiert. Zun&amp;auml;chst gliederte die Bahn AG ihre Bahn&amp;auml;rzte in die DB Gesundheitsservice aus, und verkaufte dann etwas sp&amp;auml;ter diese ganze Organisationseinheit. An die ehemalige Zugeh&amp;ouml;rigkeit zu DB erinnert heute nur noch der inzwischen kleingeschriebene Name dbgs.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In M&amp;uuml;nster residiert der lokale Bahnarzt Dr. M&amp;uuml;ller in den R&amp;auml;umen der alten Bahndirektion am n&amp;ouml;rdlichen Rand des Hauptbahnhofs. Zug&amp;auml;nglich ist die Praxis von dem Eingang an der Bahnhofstra&amp;szlig;e, wo die ganzen Bahn-Dienststellen sitzen. DB Regio NRW, Transnet und einige andere mit der Bahn verbundene Dienstleister konnte ich ausmachen. Sobald man im Geb&amp;auml;ude drin ist, fragt man entweder den Pf&amp;ouml;rtner, wo es langgeht, oder folgt auf eigene Faust der Beschilderung. Mit einem Schrieb von meiner Eisenbahn bewaffnet fand ich in der alten Direktion, die inzwischen zu gro&amp;szlig;en Teilen leerzustehen scheint, tats&amp;auml;chlich die Praxisr&amp;auml;ume. Das Briefchen ist f&amp;uuml;r den Arzt ziemlich wichtig, weil n&amp;auml;mlich die Sonderw&amp;uuml;nsche des EBL drinstehen. Zum Beispiel kann er h&amp;ouml;here Anforderungen als die Richtlinien stellen, oder er hat besondere Vorstellungen &amp;uuml;ber psychologische Tests. Gepr&amp;uuml;ft wird vor allem, was f&amp;uuml;r den Bahnbetrieb unmittelbar relevant ist - Sehen, H&amp;ouml;ren, Farbsinn. Dazu weitere Tests und Messungen, z.B. Reflexe, Urinstatus, aber auch Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e und Gewicht - Fettleibigkeit und hoher Blutdruck scheinen Ausschlusskriterien f&amp;uuml;r Eisenbahnfahrzeugf&amp;uuml;hrer zu sein. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit dem Tauglichkeitsgutachten in der Tasche beginnt jetzt eine spannende Zeit f&amp;uuml;r mich. Mein Fernziel ist der Tf 2 nach FV-NE, das ist ein auf explizit genannte Schienenwege beschr&amp;auml;nkter Streckenlokf&amp;uuml;hrer. Der Weg dorthin wird lange dauern und f&amp;uuml;hrt &amp;uuml;ber vorgeschaltete Ausbildungen zum Rangierbegleiter und Zugf&amp;uuml;hrer, nicht zu vergessen den nicht minder wichtigen &amp;quot;Kleinkram&amp;quot; wie Wagenpr&amp;uuml;fer und Bremsprobeberechtigter. Vor dem Tf 2 wird erstmal zum Tf 1 ausgebildet, das ist ein auf den Rangierdienst beschr&amp;auml;nkter Lokf&amp;uuml;hrer - in etwa vergleichbar mit dem fr&amp;uuml;heren &amp;quot;Kleinlokbediener&amp;quot;, den es heute so nicht mehr gibt. Der Tf 1 darf theoretisch auch auf &amp;quot;verdammt gro&amp;szlig;en&amp;quot; Loks t&amp;auml;tig werden und ist nicht mehr auf Kleinloks beschr&amp;auml;nkt, wenn er denn die entsprechenden Baureihenkenntnisse erworben hat. 
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Eisenbahnausbildung</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-07-22T19:37:08Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/400">
  <title>Die FBG, die Fusion und das Unternehmermodell</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/400</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Habe ein dreit&amp;auml;giges Seminar bei der Fleischerei-Berufsgenossenschaft hinter mir. Schauplatz war das Schulungszentrum der FBG im sch&amp;ouml;nen Reinhardsbrunn (das liegt im Th&amp;uuml;ringer Wald):
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;&lt;a id=&quot;res_175&quot; href=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/IMG_1047.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/previews/IMG_1047.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;FBG Reinhardsbrunn, Juni 2010&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;quot;Ihre BG-Beitr&amp;auml;ge bei der Arbeit&amp;quot; k&amp;ouml;nnte man unter dieses Bild schreiben. Die H&amp;uuml;tte wurde 1999 errichtet, um die bis dahin in Hotels stattfindenden Schulungen zum Unternehmermodell der FBG in einem standardisierten Rahmen an einem aus ganz Deutschland gut erreichbaren Ort stattfinden zu lassen. Das Schulungszentrum liegt eingebettet zwischen dem Schloss Reinhardsbrunn, dem Kloster Reinhardsbrunn und den Reinhardsbrunner Teichen (&amp;uuml;brigens eine Keimzelle des deutschen Schwimmsports). Insgesamt ist das Umfeld in h&amp;ouml;chstem Ma&amp;szlig;e sehenswert. Hier mal eine Impression von einem der Teiche:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_176&quot; href=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/IMG_1049.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/previews/IMG_1049.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;FBG Reinhardsbrunn, Juni 2010&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotz Aufbau Ost wird man in unmittelbarer N&amp;auml;he aber noch immer daran erinnert, dass man sich in der ehemaligen DDR befindet, wie diese H&amp;uuml;tte mit verbretterten Fenstern zeigt:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_178&quot; href=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/IMG_1055.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/previews/IMG_1055.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;FBG Reinhardsbrunn, Juni 2010&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Reinhardsbrunn liegt im Einzugsbereich der Stadt Gotha und wird von dort aus mit einer meterspurigen Stra&amp;szlig;enbahn angefahren:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_177&quot; href=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/IMG_1050.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.echoray.de/gallery/1/previews/IMG_1050.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;FBG Reinhardsbrunn, Juni 2010&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
So, genug Tourismus. Ich war schlie&amp;szlig;lich da, um etwas zu lernen. Das &amp;quot;Unternehmermodell&amp;quot; ist ein von einigen Berufsgenossenschaften angebotenes Modell zur Erf&amp;uuml;llung des Arbeitssicherheitsgesetzes f&amp;uuml;r Kleinbetriebe bis etwa 50 Mitarbeiter. Anstatt sich j&amp;auml;hrlich einen Sicherheitsingenieur und einen Betriebsarzt in die Firma zu holen besucht der Unternehmer alle 3-5 Jahre ein Seminar, macht eine Gef&amp;auml;hrdungsbeurteilung uns sorgt f&amp;uuml;r Unterweisung seiner Mitarbeiter im Umgang mit gef&amp;auml;hrlichen Maschinen. Bei einem 10-Mann-Betrieb spart das Unternehmermodell etwa 2000 Euro pro Jahr, die ansonsten dem besagten Sicherheitsingenieur/Betriebsarzt in den Rachen geworfen werden m&amp;uuml;ssten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Zukunft des Unternehmermodells ist derzeit leider etwas unklar. Die FBG soll mit der etwa zehnmal gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren BG Nahrungsmittel (zwangs)fusioniert werden. So ist es politisch gewollt. Die irren Politiker in Berlin wollen an die Verwaltungskosten ran, es ist angeblich total ineffizient wenn es viele BGs mit jeweils eigenen Verwaltungswasserk&amp;ouml;pfen gibt. Leider vergisst die Politik, dass die Verwaltungskosten nur etwa 5 % des BG-Beitrages ausmachen. Im Ergebnis wird f&amp;uuml;r die Fleischbranche eine 5%ige Kosteneinsparung mit einer 20%igen Beitragserh&amp;ouml;hung erkauft. Die FBG arbeitet hocheffizient, steht finanziell solide da, und ist sogar beliebt bei ihren Mitgliedsbetrieben (man ist schon vor vielen Jahren weg von Bu&amp;szlig;geldern und Auflagen hin zu einem partnerschaftlichen Verh&amp;auml;ltnis mit den Unternehmern gekommen). Nichts davon trifft auf die BGN zu. Diese ist ein finanzielles Wrack, und sie setzt die Arbeitssicherheit nicht durch Schaffen von Einsicht bei den Beteiligten, sondern durch schiere Repression durch. Das kosteng&amp;uuml;nstige Unternehmermodell will man dort nicht haben, weil es ja die eigene Kasse belastet. Sollen doch die Fleischereibetriebe f&amp;uuml;r Sicherheitsingenieure und &amp;Auml;rzte zahlen! &lt;br /&gt;
Die FBG hat lange politisch f&amp;uuml;r ihre Unabh&amp;auml;ngigkeit gek&amp;auml;mpft, sich aber inzwischen ihrem Schicksal ergeben. Aber sie bietet wenigstens eine gute Show: Im Sinne einer &amp;quot;Giftpille&amp;quot;, mit der die BGN ge&amp;auml;rgert werden soll, hat die FBG Anfang des Jahres im Vorgriff auf die Fusion einen Teil der R&amp;uuml;cklagen aufgel&amp;ouml;st und an die Mitgliedsbetriebe zur&amp;uuml;ckgegeben, damit dieses Finanzpolster nicht der BGN in die H&amp;auml;nde f&amp;auml;llt.
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Zentrum der Arbeit</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-06-16T20:31:06Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/399">
  <title>Alles ganz anders</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/399</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Habe einen zweit&amp;auml;gigen Erste-Hilfe-Lehrgang f&amp;uuml;r betriebliche Ersthelfer absolviert. Nach dem 1-Tages-Kurs zum F&amp;uuml;hrerschein und dem 4-Wochen-Lehrgang f&amp;uuml;r Sanit&amp;auml;ter bei der Bundeswehr war das jetzt das Dritte Mal, dass mir was von Erste Hilfe erz&amp;auml;hlt wurde. Man lernt aber immer noch was neues. Zum Beispiel hat man sich j&amp;uuml;ngst eine neue Form der stabilen Seitenlage ausgedacht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mein jetziger Ausbilder war sehr gut und blickte auf 33 Jahre Erfahrung im Rettungsdienst zur&amp;uuml;ck. Entsprechend floss in die Ausbildung au&amp;szlig;er Theorie auch viel praktische Erfahrung ein. Und wenn man es mal im Vergleich sieht, merkt man auch so langsam, dass in EH-Kursen auch viel Schei&amp;szlig;e erz&amp;auml;hlt wird. Ein Beispiel: Beim F&amp;uuml;hrerschein hatte man damals &amp;uuml;berhaupt kein Wort &amp;uuml;ber gebrochene Rippen bei der Herzdruckmassage verloren. Bei der Bundeswehr hie&amp;szlig; es dann: &amp;quot;Wenn dabei Rippen brechen, schei&amp;szlig;egal&amp;quot;. Dagegen der Praktiker: &amp;quot;Versuchen Sie mal, Ihren Brustkorb einzudr&amp;uuml;cken.Sie kommen maximal 1 cm tief, m&amp;uuml;ssen aber bei der Herzdruckmassage 4-5 cm tief dr&amp;uuml;cken. Das bedeutet Sie M&amp;Uuml;SSEN das Brustbein brechen. Es geht nicht anders&amp;quot;. Warum hat mir das fr&amp;uuml;her keiner gesagt?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was mir bisher auch niemand gesagt hatte: Die Herzdruckmassage dient einzig und allein dazu, den Blutfluss aufrecht zu erhalten. Ein stehengebliebenes Herz springt davon auf keinen Fall wieder an. Das geht nur mit Adrenalin oder Atropin. Deshalb muss man den ganzen Zirkus ja machen, bis der Rettungsdienst eintrifft. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus der Kategorie &amp;quot;Die&amp;nbsp; Wirklichkeit ist anders als im Fernsehen&amp;quot;: Wenn im TV jemand eine Nulllinie auf dem EKG hat, kommt der Defibrillator zum Einsatz. Dann wird einmal geschockt, noch zweimal der Strom hochgedreht, damit es sch&amp;ouml;n spannend ist, und dann kommt das Herz wundersamerweise in Schwung. Das funktioniert so nur im Fernsehen. Mit einem Defi kann man kein Herz aus der Nulllinie wieder &amp;quot;neu starten&amp;quot;. Das geht nur mit den schon genannten Medikamenten. Ein Defi dient im Gegenteil sogar dazu, eine Nulllinie zu erzeugen, und so das Kammerflimmern zu beenden. Durch den Schock wird das Herz totgelegt. Die Wiederanfahrt der Pumpe muss dann anderweitig bewerkstelligt werden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als es um das Helmabnehmen bei Motorradfahrern ging, berichtete der Profi von Aufklebern am Helm &amp;quot;Der Helm ist nur vom Notarzt abzunehmen&amp;quot;. Das klingt erstmal wie eine gute Idee. Jeder wei&amp;szlig;, wenn da was schiefgeht ist man nachher vielleicht querschnittsgel&amp;auml;hmt, und der Notarzt ist der h&amp;ouml;chstqualifizierte Retter am Ort. W&amp;uuml;rde man meinen. &amp;quot;Ja glauben Sie im Ernst, ein deutscher Notarzt w&amp;uuml;rde in der Ausbildung lernen, wie man fachgerecht einen Helm abnimmt?&amp;quot; Tja, dumm gelaufen. Also vielleicht doch besser den Rettungsassistenten ranlassen.
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Zentrum der Arbeit</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-05-21T18:13:39Z</dc:date>
    <dc:creator>echoray</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://www.echoray.de/blog/398">
  <title>The Needs of the Many - Das Buch zum Spiel</title>
  <link>http://www.echoray.de/blog/398</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
So langsam wird es &amp;uuml;blich, auch Computerspiele medien&amp;uuml;bergreifend zu vermarkten. Da gibt es dann zu einem Spieleuniversum Filme, B&amp;uuml;cher, Brettspiele und allerhand sonstigen wertlosen Tinnef, auf dass die Kassen der Lizenzgeber sprudeln m&amp;ouml;gen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In diese Richtung geht auch &amp;quot;The Needs of the Many&amp;quot; von Michael Martin. Das ist zun&amp;auml;chst mal nur ein weiterer Roman im Star-Trek-Universum. Was ihn besonders macht, ist seine Ankopplung an das Rollenspiel &amp;quot;Star Trek Online&amp;quot;. F&amp;uuml;r Leute, die bereits in der STO-Geschichte zuhause sind, ist das wichtigste in diesem Buch wohl der Anhang: Erstmals findet der geneigte Fan die vollst&amp;auml;ndige STO-Zeitlinie abgedruckt, also auch den von Cryptic Studios bisher nicht ver&amp;ouml;ffentlichten Teil von 2393 bis 2409. Das war&#039;s, wir k&amp;ouml;nnten alle nach Hause gehen. Ach, stopp, ein paar Geschichtchen rund um die STO-Hintergrundstory gibt es auch noch. Mit ein paar Jahren Abstand wird uns r&amp;uuml;ckblickend etwas &amp;uuml;ber den Krieg der F&amp;ouml;deration mit den Undine erz&amp;auml;hlt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nicht jedermanns Sache d&amp;uuml;rfte der Interview-Stil sein, in dem das Buch &amp;uuml;berwiegend geschrieben ist. Da es allerdings keine Hauptpersonen gibt, denen das Buch entlang eines Handlungsstrangs folgt, ist diese Wahl durchaus sinnvoll. Als Interviewer dient Jake Sisko, die jugendliche Kackbratze aus DS9, die inzwischen aber auch ein stattliches Alter erreicht hat. Interviewpartner sind zum &amp;uuml;berwiegenden Teil bekannte Leute aus dem ST-Universum, die dann erhellende Dinge zum Undine-Krieg sagen, darunter Kathryn Janeway, Schneidermeister Garak, die Timecops Dulmer und Lucsley, Worf, Kassidy Yates und andere mehr. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir erfahren, dass Data, nachdem man ihn in B-4s K&amp;ouml;rper wiederbelebt hat, einen Selbstmordversuch unternahm. Der arme Worf plagt sich mit dem Gedanken, ob er ein Deepcover-Agent der Undine ist, ohne es zu wissen. Dulmer, der Mann von der temporalen Ermittlung, hat von seinen Aktionen w&amp;auml;hrend des Undine-Krieges eine temporale Psychose &amp;uuml;berbehalten. Zu den schr&amp;auml;geren Ideen, wie man versucht hat, den Krieg zwischen der F&amp;ouml;deration und den Klingonen zu verhindern, geh&amp;ouml;rt ein Baseballspiel zwischen den Gorn und einem Baseballteam vom Planeten Cestus. Der Gewinner w&amp;uuml;rde einige umstrittene Grenzplaneten bekommen, und die unterlegene Partei w&amp;uuml;rde einfach so nach Hause gehen. Diese wirklich verwirrte Idee ist auf dem Mist von Kassidy Yates gewachsen. Und auf der vorletzten Seite holt der Autor nochmal richtig den Hammer raus. Rene Picard ist das Kind von Jean-Luc und Beverley Crusher. Okay, man wundert sich, dass die alte Schabracke nach 2379 noch im geb&amp;auml;rf&amp;auml;higen Alter gewesen sein soll, aber gehen wir mal davon aus, dass die Reproduktionsmedizin im 24. Jahrhundert etwas weiter ist als heute. Aber dieser Rene ist verheiratet mit einer gewissen Natasha Miana, die ihrerseits das Kind von Will Riker und Deanna Troi ist. Was f&amp;uuml;r ein Inzuchtverein... Die Kinder aus der Ehe Rene-Natasha haben dann Picard, Riker, Troi und Crusher als Gro&amp;szlig;eltern. So eine Konstellation ist normalerweise ein Garant daf&amp;uuml;r, dass die Kinder das Erbe verjuxen und auch sonst aus dem Rahmen fallen, denn so gro&amp;szlig;e Fu&amp;szlig;stapfen kann man gar nicht ausf&amp;uuml;llen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ro Laren ist auch in diesem Roman nicht dem Dominion zum Opfer gefallen, sondern hat es mal wieder zum Lieutenant gebracht und ist jetzt Sicherheitschefin auf DS9. Dass so eine Figur nicht einfach so der Nacht der langen Messer zum Opfer fiel, als der Maquis ausradiert wurde, darin sind sich ja alle Romanschreiber einig. Wie sie das geschafft hat, dazu wurden verschiedene Dinge geschrieben. Entweder, weil sie gerade tomatenz&amp;uuml;chten war (nicht sehr heldenhaft...) oder weil sie einfach verdammt gut darin war, zu &amp;uuml;berleben. Die kratzb&amp;uuml;rstige Ro war zu Zeiten der TV-Serie eine Figur, die viele Fans vom Fleck weg faszinierte. Nach Quellenlage gab es wohl ernsthafte Versuche, die Schauspielerin (Michelle Forbes) f&amp;uuml;r die regul&amp;auml;re Crew zu gewinnen, aber Forbes konnte irgendwie einfach nicht ja sagen. Anders ist der dreij&amp;auml;hrige Eiertanz um die Figur Ensign Ro nicht erkl&amp;auml;rbar. Mehr als einmal wurden von den Drehbuchautoren Br&amp;uuml;cken gebaut, um Ro in die n&amp;auml;chste Star-Trek-Serie hin&amp;uuml;berretten zu k&amp;ouml;nnen. Als Bajoranerin sollte sie urspr&amp;uuml;nglich den Platz von Major Kira in DS9 einnehmen. Und noch in der vorletzten TNG-Folge wurde in der zu Ende gehenden Serie ein neuer Handlungsstrang gestrickt, &amp;uuml;ber den man Ro in die Voyager-Crew h&amp;auml;tte integrieren k&amp;ouml;nnen, als sie n&amp;auml;mlich zum Maquis desertierte. Aber es hat alles nicht sollen sein, Forbes wollte sich nicht auf Star Trek festlegen. Das weitere Schicksal dieser Figur wurde so zum Fall f&amp;uuml;r die Romanautoren. Im vorliegenden Buch spielt Ro allerdings nur eine kleine Nebenrolle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
LaForge kriegt auch in der STO-Zeitlinie seine Leah (Leah Brahms, die Warpantriebsspezialistin, zu sehen in 2 TNG-Episoden). An der Figur der Leah ist die dahinterstehende Schauspielerin sehr interessant, Susan Gibney. Die wenigsten wissen, dass diese fast zu Captain Janeway geworden w&amp;auml;re. Kate Mulgrew war eigentlich nur die dritte Wahl. Erste Wahl war Genevieve Bujold. Das war ein Reinfall, weil diese Schauspielerin von Stimme und Statur her keinen taffen Captain r&amp;uuml;berzubringen imstande war. Nachdem Bujold gefeuert war, wurden nicht nur Screentests, sondern nahezu der komplette Dialogteil des Voyager-Pilotfilms mit Gibney gedreht. Das war ein in der Geschichte von Star Trek&amp;nbsp; einmaliger Vorgang. Letztlich kam allerdings dabei nur heraus, was man aus den Castings eigentlich ohnehin schon wusste: Gibney wurde als zu jung empfunden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zur&amp;uuml;ck zum Thema. Vom Buchr&amp;uuml;cken und den sonstigen Informationen zu dem Buch k&amp;ouml;nnte man zu dem Schluss kommen, dass einem hier die Geschichte des Undine-Krieges erz&amp;auml;hlt w&amp;uuml;rde. Diesen Anspruch kann das Buch nicht halten, und soll es auch gar nicht. Erz&amp;auml;hlt werden Geschichten vom Krieg, nicht die Geschichte des Krieges. Nach der Lekt&amp;uuml;re wei&amp;szlig; ich genau gar nichts &amp;uuml;ber den Verlauf des Krieges. Der glorreiche Sieg wird zwar immer wieder erw&amp;auml;hnt, wie er aber zustande kam, dar&amp;uuml;ber wird der Mantel des Schweigens gebreitet. Wahrscheinlich ist das Absicht. Entweder beh&amp;auml;lt Cryptic sich vor, diese offenen Fragen sp&amp;auml;ter selbst zu beantworten, oder sie sind ein Fall f&amp;uuml;r weitere Romane im STO-Dunstkreis.
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    <dc:subject>Bücherwurm</dc:subject>
     
    
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  <title>&quot;Sie sind wohl der Fahrer?&quot;</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;
Habe heute eine Vortragsveranstaltung des Bundesverbands Mittelst&amp;auml;ndische Wirtschaft besucht. Thema war &amp;quot;Was kommt nach der Finanzkrise?&amp;quot;.&amp;nbsp; Als Location fungierte eine Tischlerei in Brilon. Wobei - Tischlerei ist eine Untertreibung. Die sind &amp;uuml;ber das reine Tischlern weit hinaus und bieten ein umfangreiches Portfolio rund um Holzprodukte an, vom Messebau bis zum metallfreien Bett. Meet&amp;amp;Greet, Networking und Buffet fanden in deren Ausstellungszentrum statt, zum Vortrag zogen sich die 35 G&amp;auml;ste dann aber tats&amp;auml;chlich in eine Werkstatt zur&amp;uuml;ck. Dort roch es angenehm nach &amp;Ouml;l, was in interessanter Weise mit dem fein angezogenen Publikum aus mittelst&amp;auml;ndischen Unternehmern kontrastierte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der Werkstatt stellte dann Andr&amp;eacute; Bittner, Kopf einer Finanzberatungsgesellschaft, seine Sicht der Dinge auf Inflation und Deflation dar, gab ein paar Anregungen, worauf man bei zuk&amp;uuml;nftigen Anlageentscheidungen achten sollte, und pries so nat&amp;uuml;rlich auch die Dienstleistungen seiner Firma an. Der Mann war in sofern glaubw&amp;uuml;rdig, als er nicht in erster Linie als &amp;quot;Vertriebs-Keiler&amp;quot;, sondern als Bindeglied zwischen Mandant, Verm&amp;ouml;gensberatern in den Banken, Steuerberatern und weiteren Anlaufstellen t&amp;auml;tig ist, die man als Verm&amp;ouml;gender Mensch so braucht. Er k&amp;uuml;mmert sich wohl eher um die &amp;uuml;bergeordnete Strategie.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus dem Investment-Dunstkreis war also die Firma Bittner am Start, und, was ganz witzig war, im Publikum war auch eine mehrk&amp;ouml;pfige Delegation des &amp;quot;Lokalmatadors&amp;quot;, einer Investmentfirma aus Brilon (der Finanzplatz Brilon muss wohl ein echter Geheimtipp sein). Ich habe leider nicht mehr mitgekriegt, wie diese Jungs auf Bittners Vortrag reagiert haben. Vielleicht haben sie ja was gelernt - oder sie waren da, um die Konkurrenz auszuforschen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie &amp;uuml;blich war ich mal wieder der j&amp;uuml;ngste Unternehmer am Orte. Sp&amp;auml;ter beim Buffet fragte mich dann jemand &amp;quot;Sie sind wohl der Chef-Fahrer?&amp;quot; - &amp;Auml;hhh... Wie bitte? Es stellte sich dann raus, dass ich mich bei der Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung zusammen mit dem B&amp;uuml;rgermeister der Stadt Brilon durch die T&amp;uuml;r gedr&amp;auml;ngt hatte und deshalb f&amp;uuml;r seinen Chauffeur gehalten wurde. Und das, obwohl ich ein Namensschild trug, das mich deutlich als Vertreter der August Meschede GmbH auswies. Naja, dem Mann sei verziehen. Ich habe auch nicht immer alle Namensschilder gelesen. Und als Jungunternehmer ist man eben ein Exot.
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    <dc:subject>Menschenansammlungen</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-04-13T21:18:36Z</dc:date>
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